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Das Museumsgebäude in der Soitalstraße
Museumsraum im Obergeschoss
Blechspielzeug zum Thema Zirkus

Veranstaltungen

Jubiläumsausstellung '30 Jahre Museum' - Drei Jahrzehnte Ausstellungen, Erlebnisse und Erinnerungen

Anlässlich des 30-jährigen Bestehens lädt die große Jubiläumsausstellung zu einer spannenden Zeitreise ein. In Ausschnitten werden sämtliche 50 Sonderausstellungen, die seit der Eröffnung gezeigt wurden, noch einmal präsentiert – von beliebten Spielwelten bis hin zu kulturhistorischen Themen.
Ob playmobil®, bruder®, Kaufläden und Puppenstuben, Eisenbahnen, Elastolin-Figuren, Barbie®, Baukästen, Brettspiele, oder... – die bunte Vielfalt des Spielzeugs steht ebenso im Mittelpunkt wie Ausstellungen zu NIVEA®, Modeschmuck, Bademoden, Fotografie, Fußball/Frankenderby, Struwwelpeter, der Zirndorfer Stadtjugendkapelle oder den ‚verschwundenen Dingen‘ des Alltags.
Ein abwechslungsreicher Rückblick mit vielen Highlights für große und kleine Besucher – unterhaltsam, informativ und voller Nostalgie!

Und natürlich darf auch das Spielen nicht fehlen: An zahlreichen Mitmachstationen kann nach Herzenslust gebaut, ausprobiert und entdeckt werden.
Museum zum Mitmachen – für die ganze Familie!

Dauer der Ausstellung:   bis 11. Januar 2026

Zirndorfer Blechgeschichte(n) - Museumsführung zur Geschichte und Entwicklung der Zirndorfer Blechspielzeugindustrie

Sonntag, 8. Februar um 14 Uhr

Das Klappern von Blech war wohl eines der häufigsten Geräusche, das in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts in vielen Zirndorfer Wohnstuben und Hinterhöfen zu hören war. Denn die Blechverarbeitung war nahezu 100 Jahre lang die wichtigste Erwerbsquelle der Bibertstädter. Die Führung bietet Einblicke in die Entstehung dieses Gewerbes. Antworten gibt es aber auch auf folgende Fragen: Wie wurden die blechernen Figuren und Fahrzeuge angetrieben? Warum waren sie bei Kindern in aller Welt so beliebt? Wer waren eigentlich die Blechspielwarenhersteller in Zirndorf? Des Weiteren wird Blechspielzeug vorgeführt, das rund 100 Jahre als „Stolz und Exportschlager der Zirndorfer Spielzeugindustrie" galt. So z.B. der Brummkreisel, das Knatterboot oder die Schlotter. Bei diesem Rundgang kann also so manch einer ein Spielzeug aus seinen Kindertagen wiederentdecken und somit längst vergessene Kindheitsträume lebendig werden lassen!

Treffpunkt für die ca. 1½ std. Führung ist das Museum in der Spitalstr. 2


Kosten       Erwachsene 12 €      Kinder (v. 6-17 J.) 6 €        Familien 20 €    

Bader, Brauer und Blechbadscher - Unterhaltsamer Spaziergang durch 700 Jahre Stadtgeschichte

Sonntag, 19. April - 11 Uhr

Beim Gang durch die Altstadt Zirndorfs wird von bedeutenden Ereignissen und berühmten Persönlichkeiten berichtet und es werden geschichtsträchtige Bauten wie das Badehaus, die Brauerei, die Kirche oder die Schmiede vorgestellt. Der Rundgang bietet Wissenswertes über das Leben im Zirndorf der vergangenen Jahrhunderte und einen Streifzug durch 700 Jahre bewegte Stadtgeschichte.

Treffpunkt für die ca. 1½ std. Führung ist das Museum in der Spitalstr. 2

Kosten       Erwachsene 8 €      Kinder (v. 6-17 J.) 4 €        Familien 15 €   

 

Jeder Schuss umsonst - die Schlacht an der Alten Veste 1632 - Geführter Spaziergang auf der Alten Veste

Sonntag, 3. Mai - 11 Uhr

Während der unterhaltsamen Führung rund um die Alte Veste im Zirndorfer Stadtwald werden u.a. die Überreste der Erdbefestigungen von Wallensteins Lager aus dem Dreißigjährigen Krieg (1618-48) besichtigt. Denn die Alte Veste stand im Mittelpunkt der nach ihr benannten Schlacht zwischen dem kaiserlichen Heer unter Wallenstein und der Armee des Schwedenkönigs Gustav Adolf im September 1632. Während Gustav Adolfs Truppen nahe Fürth lagerten, ließ Wallenstein ein riesiges Lager zwischen Zirndorf, Oberasbach und Stein errichten, um den Nachschub der Schweden nach Fürth und Nürnberg abzuschneiden. Zur Erinnerung an die Schlacht an der Alten Veste wurde im Jahr 1838 auf den Ruinenresten der im 13. Jahrhundert erbauten und im 14. Jahrhundert zerstörten Turmhügelburg ein Aussichtsturm errichtet. Diesen sprengte die deutsche Wehrmacht vor dem Einmarsch der alliierten Truppen im April 1945. Dank zahlreicher Spenden aus der Bevölkerung konnte
das Wahrzeichen Zirndorfs wieder aufgebaut und 1980 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Anschließend geht es weiter durch den schönen Zirndorfer Wald zu der nahegelegenen rekonstruierten Schanzanlage. Hier werden weitere Verteidigungsstrategien und die Besonderheiten des Heerlagers von 1632 erläutert.

Treffpunkt für die ca. 2 std. Führung ist der Turm auf der Alten Veste

Kosten       Erwachsene 8 €      Kinder (v. 6-17 J.) 4 €      Familien 15 €   

"Horch a mol, wou isn dou die Kerch?" - Stadtgeschichtlicher Spaziergang in fränkischer Mundart am Kirchweihsonntag

Sonntag, 23. August - 11 Uhr

Auch dieses Jahr heißt es wieder im August: "Auf zur Zirndorfer Kirchweih" mit einem bunten Programm für Jung und Alt. Das Zirndorfer Museum veranstaltet für alle die einmal auf fränkisch in die Ortsgeschichte eintauchen möchten und über allerlei Zirndorfer Anekdoten und amüsante Vorfälle schmunzeln wollen, den Stadtrundgang „Horch a mol, wou isn dou die Kerch?“. Dabei geht es in bester fränkischer Mundart zu den schönsten und interessantesten Ecken Zirndorfs und es werden sowohl geschichtliche Hintergründe als auch Amüsantes über Kirchweihsitten und -unsitten erzählt. Der Heilige Rochus steht dabei ebenso im Mittelpunkt wie die evangelische Stadtpfarrkirche. Zudem werden berühmte Personen vorgestellt und von geschichtsträchtigen Bauten wie dem Badehaus, der Brauerei, der Schmiede oder der Synagoge sowie vom dörflichen und städtischen Alltagsleben berichtet. Entdecken Sie auf diesem unterhaltsamen und informativen Streifzug Zirndorfs charmante Besonderheiten!

 

Treffpunkt für die ca. 1½ std. Führung ist das Museum in der Spitalstr. 2

Kosten       Erwachsene 8 €      Kinder (v. 6-17 J.) 4 €        Familien 15 €   

Zirndorfer Handel und Wandel - Geführter Stadtrundgang auf den Spuren von Fabrikanten und Handwerkern

Sonntag, 18. Oktober - 11 Uhr

Auf dem Weg durch die Zirndorfer Innenstadt führt der Rundgang an Wohnhäuser aus der Gründerzeit vorbei. Sie beherbergten bis ins 20. Jahrhundert hinein in ihren Kellern und Hinterhöfen kleine Betriebe und Heimarbeiterstätten zur Herstellung von Blechspielwaren. Neben den großen und heute noch bekannten Spielwarenherstellern, deren Fabrik- bzw. Wohnhäusern ebenfalls bei dem eineinhalbstündigen Rundgang zu sehen sind, bildeten sie die Grundlage für den wirtschaftlichen Aufschwung Zirndorfs im 19. Jahrhundert.

Treffpunkt für die ca. 1½ std. Führung ist das Museum in der Spitalstr. 2

Kosten       Erwachsene 8 €      Kinder (v. 6-17 J.) 4 €        Familien 15 €   

Herbstmarkt - Spiel und Spaß im und vor dem Zirndorfer Museum

Sonntag, 18. Oktober - 11-17 Uhr

Am Sonntag, den 19. Oktober verwandelt sich die Zirndorfer Innenstadt wieder in ein buntes Spielparadies mit farbenreichen Herbsttreiben. Zwischen 11 und 17 Uhr können die beiden Dauerausstellungen des Museums in der Spitalstraße bei freiem Eintritt besichtigt werden. Lediglich für die aktuelle Sonderausstellung ‚30 Jahre Museum‘ ist ein Entgelt erforderlich. Für alle spielbegeisterten Kinder stehen Spielflächen im und vor dem Museum zum Verweilen bereit. Darüber hinaus steht das Museumsteam für Informationen und Beratungen rund um das Städtische Museum und sein Führungsprogramm zur Verfügung. Der AWO - Ortsverein Zirndorf-Weiherhof e.V. bietet zudem an seinem Stand vor dem Haus wieder Kaffee und kleine süße Köstlichkeiten an und das AWO-Jugendwerk bietet ein buntes Programm für Kinder.

Jeder Mensch hat einen Namen - Erinnerungsgang durch Zirndorf anlässlich des 88. Jahrestages der „Reichspogromnacht“

Donnerstag, 5. November - 19 Uhr

Während der Novemberpogrome im Jahr 1938 kam es im gesamten Deutschen Reich zur Gewalt gegen die jüdische Bevölkerung - auch in Zirndorf. Ihre Geschäfte wurden demoliert und ihre Wohnungen verwüstet. Die Synagoge blieb, aufgrund der dichten Bebauung, als eine der wenigen in Franken verschont. Zum Gedenken an die Zirndorfer Opfer findet der Erinnerungsgang statt. Mit diesem Pogrom nahm das Leben der Zirndorfer und Zirndorferinnen jüdischen Glaubens eine unumkehrbare Wendung. Sie wurden von den Nationalsozialisten vertrieben und ermordet. An sie erinnert kein Grabstein und bei den meisten ist nicht bekannt, wann und unter welchen Umständen sie ihres Lebens beraubt wurden. Der Gedenkgang startet am Städtischen Museum in der Spitalstraße. Von hier aus führt sie die Teilnehmer zu den Häusern in denen die jüdischen Familien wohnten und arbeiteten. Ihren Abschluss findet die Veranstaltung an der ehemaligen Synagoge in der Kleinstraße.

Zirndorfer Blechgeschichte(n) - Museumsführung zur Geschichte und Entwicklung der Zirndorfer Blechspielzeugindustrie

Sonntag, 08. November um 14 Uhr

Das Klappern von Blech war wohl eines der häufigsten Geräusche, das in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts in vielen Zirndorfer Wohnstuben und Hinterhöfen zu hören war. Denn die Blechverarbeitung war nahezu 100 Jahre lang die wichtigste Erwerbsquelle der Bibertstädter. Die Führung bietet Einblicke in die Entstehung dieses Gewerbes. Antworten gibt es aber auch auf folgende Fragen: Wie wurden die blechernen Figuren und Fahrzeuge angetrieben? Warum waren sie bei Kindern in aller Welt so beliebt? Wer waren eigentlich die Blechspielwarenhersteller in Zirndorf? Des Weiteren wird Blechspielzeug vorgeführt, das rund 100 Jahre als „Stolz und Exportschlager der Zirndorfer Spielzeugindustrie" galt. So z.B. der Brummkreisel, das Knatterboot oder die Schlotter. Bei diesem Rundgang kann also so manch einer ein Spielzeug aus seinen Kindertagen wiederentdecken und somit längst vergessene Kindheitsträume lebendig werden lassen!

 

Treffpunkt für die ca. 1½ std. Führung ist das Museum in der Spitalstr. 2

Kosten       Erwachsene 12 €      Kinder (v. 6-17 J.) 6 €        Familien 20 €    

Zirndorf im Dreißigjährigen Krieg - Ein Augenblick im Mittelpunkt der europäischen Geschichte - Museumsführung für Erwachsene

Sonntag, 22. November - 10 Uhr

Albrecht von Wallenstein, König Gustav II. Adolf von Schweden und die Schlacht an der Alten Veste verbinden bis heute den Namen Zirndorfs mit dem Dreißigjährigen Krieg. Die Geschichtsführung berichtet über dieses dunkle Kapitel der Zirndorfer Lokalgeschichte, über die kriegerische Begegnung im Jahr 1632 zwischen Oberbefehlshaber Wallenstein und dem Schwedenkönig an der Alten Veste und schildert die Kriegswirren sowie das strategische Vorgehen der Gegner. Die schwedischen Truppen, die in Nürnberg lagerten, griffen die Stellungen der katholischen Liga in Zirndorf und Umgebung an. Wallenstein hatte dort ein riesiges Feldlager von rund 16 km Umfang errichten lassen. In dieser Lagerstadt lebten rund 50.000 Söldner sowie ein Begleittross von ca. 30.000 Menschen. Die Führung gibt einen Einblick in das Leben im Heerlager und über die verheerenden Auswirkungen auf das Leben der Zirndorfer Bevölkerung.

Treffpunkt für die ca. 1½ std. Führung ist das Museum in der Spitalstr. 2
Kosten       Erwachsene 12 €   

Während der öffentlichen Führungen werden Fotoaufnahmen gemacht. Mit Ihrer Teilnahme stimmen Sie zu, dass diese Fotos für Zwecke des Museums verwendet werden dürfen (z. B. Öffentlichkeitsarbeit, Website, Druckmedien).

Geführter Spaziergang auf der Alten Veste - Jeder Schuss umsonst, die Schlacht an der Alten Veste 1632 -

FührungenKultur & BildungStadt (Museum)

Datum03.05.2026
Uhrzeit11:00 Uhr bis 13:00 Uhr
VeranstalterStädtisches Museum Zirndorf
Telefonnummer091196060590
VeranstaltungsortZIrndorfer Stadtwald - Alte Veste

Beschreibung

Während der unterhaltsamen Führung rund um die Alte Veste im Zirndorfer Stadtwald werden u.a. die Überreste der Erdbefestigungen von Wallensteins Lager aus dem Dreißigjährigen Krieg (1618-48) besichtigt. Denn die Alte Veste stand im Mittelpunkt der nach ihr benannten Schlacht zwischen dem kaiserlichen Heer unter Wallenstein und der Armee des Schwedenkönigs Gustav Adolf im September 1632. Während Gustav Adolfs Truppen nahe Fürth lagerten, ließ Wallenstein ein riesiges Lager zwischen Zirndorf, Oberasbach und Stein errichten, um den Nachschub der Schweden nach Fürth und Nürnberg abzuschneiden. Zur Erinnerung an die Schlacht an der Alten Veste wurde im Jahr 1838 auf den Ruinenresten der im 13. Jahrhundert erbauten und im 14. Jahrhundert zerstörten Turmhügelburg ein Aussichtsturm errichtet. Diesen sprengte die deutsche Wehrmacht vor dem Einmarsch der alliierten Truppen im April 1945. Dank zahlreicher Spenden aus der Bevölkerung konnte das Wahrzeichen Zirndorfs wieder aufgebaut und 1980 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Anschließend geht es weiter durch den schönen Zirndorfer Wald zu der nahegelegenen rekonstruierten Schanzanlage. Hier werden weitere Verteidigungsstrategien und die Besonderheiten des Heerlagers von 1632 erläutert.

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