Alter Schwede!

Eine Zeitreise in den Dreißigjährigen Krieg

Führung für Groß und Klein im Zirndorfer Museum und im Stadtwald


Grossansicht in neuem Fenster: Führung an der Alten VesteWie lebten die Menschen zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges und welche Folgen hatte dieser für Zirndorf? Hier wird anschaulich über das Leben der Menschen unter den berühmten Feldherren Albrecht von Wallenstein und König Gustav II. Adolf von Schweden berichtet. Ihre Truppen standen sich 1632 am Höhenzug rund um die Alte Veste bei Zirndorf gegenüber. Während sich der Schwedenkönig mit seinem Heer in Nürnberg verschanzt hatte, ließ Wallenstein ein befestigtes Feldlager von rund 16 Kilometer Umfang rund um die Bibertstadt errichten. Hier lebten rund 50.000 Söldner sowie ein Begleittross von ca. 30.000 Menschen. Wie deren Alltag vonstattenging und wie ihre Versorgung logistisch bewältigt wurde, ist ebenso Thema wie die allgemeine Kriegsentwicklung, das Schlachtgeschehen und dessen Ausgang. Es werden aber auch Fragen geklärt: Wann und wieso der Absatz am Schuh erfunden wurde und was es mit Dellen im Bauchbereich eines Harnischs auf sich hat. Des Weiteren besteht die Gelegenheit, einen Harnisch anzulegen und einige ausgewählte Exponate in die Hand zu nehmen. Zudem wird der Bedeutung und Herkunft von Redewendungen wie bspw. „Alter Schwede“, „Von der Pike auf Lernen“ oder „Ich kenne meine Pappenheimer“ auf den Grund gegangen.

An die Museumsführung schließt sich ein Spaziergang zur Alten Veste im Zirndorfer Stadtwald an. Hier werden u.a. die Überreste der Erdbefestigungen von Wallensteins Lager sowie eine rekonstruierte Schanzanlage besichtigt.

 

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