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Christbaumspitze,
19. Jh
Klemmtiere, Anfang 20. Jh.

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Die Sonderausstellung
im Dachsaal präsentiert eine der schönsten und umfangreichsten
Privatsammlungen von historischem Christbaumschmuck aus Österreich.
Das früheste schriftliche Zeugnis von einem geschmückten Weihnachtsbaum
stammt aus dem Jahre 1419. Essbares wie Äpfel, Birnen, Oblaten, Nüsse,
Lebkuchen und Zucker waren Jahrhunderte lang der übliche
Christbaum-schmuck. Flittergold und Papierschmuck machten daraus einen
besonders festlichen Baum.
Im Laufe der Jahrhunderte veränderte sich durch den Zeitgeist der
jeweiligen Epoche der Christbaum-schmuck. In der Biedermeierzeit nahm der
Baum schließlich die Form an, die auch heute noch gebräuchlich ist. Edle
Christbaumspitzen, feinste Glaskugeln und Figuren sowie Lametta setzten
sich in begüterten Familien durch.
Die Sonderausstellung zeigt in weihnachtlicher Atmosphäre einen
kulturhistorischen Streifzug durch die Fülle und Bandbreite von
Christbaumschmuck aus den letzten zwei Jahrhunderten. Die Objekte wurden in Österreich,
Thüringen, dem Erzgebirge, in Böhmen und Russland erzeugt.
Beginnend mit den kuriosen Oster- bzw. Weihnachtseiern aus dem frühen 19.
Jh., welche auf eine Vermischung der beiden christlichen Feste weisen,
geht es weiter mit den flauschigen Wattekrepp-Püppchen auf Schlitten und
Skiern. Feinste silberne Jugendstilkugeln und gläserne Christbaumspitzen bis hin zu den bemalten Fliegenpilzen, Vögeln und anderes Getier
aus dem frühen 20. Jh. stimmen den Besucher auf die Weihnachtszeit ein.
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