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Dichte
Rauchschwaden zogen um die Alte Veste. Zuvor hallte ein Schuss.
Die
Mitarbeiterinnen des Städtischen Museums wollten endlich mal genau
wissen, wie die Schusswaffen während des 30jährigen Krieges gehandhabt
wurden.
Denn
zuvor hatte der gelernte Werkzeugmacher und autorisierte
Vorderladerschütze Richard Eskofier dem Museum in liebevoller und
detailtreuer Handarbeit zwei Musketen nebst Stützgabel und Pulverflasche
angefertigt. Nun folgte durch ihn auf Einladung der Museumsleitung deren
beeindruckende Demonstration nebst Waffenkunde vor Ort. Das komplizierte
Laden der Muskete stand dabei im Mittelpunkt und wurde anhand
detailgetreuer Repliken vorgeführt, einschließlich Schießpulver und
glühender Lunte.
Erstmalig
wurde diese anschauliche Präsentation dann im September in eine
offene
Wallenstein-Führung integriert. So erfuhren die Besucher neben den
spannende Details über das Schlachtgeschehen zwischen dem bayerischen
Heeresführer Wallenstein und dem Schwedenkönig Gustav II Adolf auch, mit
welchen Waffen im 17.Jh. dieser Krieg geführt wurde.
Anschließend
ging es weiter durch den Zirndorfer Stadtwald zu der nahegelegenen
rekonstruierten Schanzanlage. Hier wurden weitere
Verteidigungsstrategien und die Besonderheiten des hiesigen Heerlagers
von 1632 erläutert.
Die nächsten
Wallensteinführung nebst Waffenkunde und Schießdemonstration finden an
folgenden Sonntagen um 10 Uhr statt:
11. April, 30. Mai und 19. September
2010.
Treffpunkt für die
Führung ist die Alte Veste. |